Aktuelles

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Verantwortungsvolle Forschung und Lehre - international in Vechta

Im Rahmen der internationalen Woche der Universität Vechta war Dr. Ruth Hally, Mitarbeiterin des CARL (Community-Academic Research Link) des University College Cork, Irland, und Projektpartnerin von uns, in Vechta zu Gast. Während ihres Besuchs nutzte Sie die Chance während eines Workshops für Lehrende der Universität Vechta einen Einblick in die internationalen Entwicklungen des Konzepts RRI (Responsible Research and Innovation) zu geben. In der angeregten Diskussion verständigten sich die Beteiligten darauf, dass Verantwortung immer auch an die jeweiligen Werte und Beziehungen der Beteiligten verknüpft ist. Zudem kann nur verantwortungsvoll gelehrt und geforscht werden, wenn die Rahmenbedingungen dafür genügend Freiraum lassen. Insbesondere die internationalen Positiv- wie auch Negativbeispiele und die verschiedenen Sichtweisen auf das Konzept von "verantwortungsvoller Forschung und Innovation" hallten in den Diskussionen nach.

(Bildnachweis: K. Bokop)

Mehr Informationen zum Konzept RRI und der Verankerung in der Hochschullehre finden Sie unter http://www.enrrich.org oder hier.


Informationen rund ums Studium im Science Shop Vechta/Cloppenburg

Will ich studieren? Was bietet mir die Universität Vechta und wie funktioniert überhaupt so ein Studium mit seinen Zugangsbedingungen, dem Lehrveranstaltungsverzeichnis, Prüfungen und Auslandssemestern? Antworten auf alle diese Fragen bietet an der Universität Vechta die Zentrale Studienberatung (ZSB). Angebote zur Orientierung, Informationsvermittlung und individuelle Beratung sind die Kernaufgaben der ZSB. Dies leistet sie auf unterschiedlichen Wegen - auf regionalen und überregionalen Messen, durch Campus(er)leben und Schnupperstudium vor Ort, mit Workshops für Studieninteressierte mit und ohne Berufserfahrung oder Wiedereinsteiger, durch Hilfestellungen mittels Social Media und nicht zuletzt in der persönlichen Beratung.

(Bildnachweis: D. Ludwig)

Am 23. Mai 2017 fand im Science-Shop Vechta/Cloppenburg in der Bahnhofstraße in Cloppenburg ein Informationsabend der Universität Vechta statt. Imke Kimpel, die Leiterin der ZSB, stellte das Studienprogramm der Universität vor, beantwortete Fragen rund ums Studium und diskutierte mit Studieninteressierten und deren Familien.

Für alle, die an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnten, steht die Zentrale Studienberatung der Universität Vechta natürlich weiterhin gerne für Anfragen und Auskünfte zur Verfügung.

Zentrale Studienberatung der Universität Vechta
Driverstraße 23
R-Gebäude
(04441) 15-379
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Fachleute für die EU-Forschungsförderung im Science-Shop Vechta/Cloppenburg

EU-Büros und EU-Referate an niedersächsischen Hochschulen unterstützen schon seit über 20 Jahren Wissenschaftler*innen des Landes bei der Entwicklung, Beantragung, Abwicklung und Verwaltung von Projekten, die durch die Europäische Union mit Drittmitteln gefördert werden. In regelmäßigen Konferenzen pflegen die EU-Expert*innen außerdem einen regen Erfahrungsaustausch, um durch die Verbindung ihrer individuellen Kompetenzen noch besser für ihre jeweiligen Einrichtungen wirksam werden zu können.

Am 16. Und 17. Mai 2017 fand diese „Konferenz der niedersächsischen EU-Hochschulbüros und EU-Referentinnen und -Referenten“ im „Science-Shop Vechta/Cloppenburg“ der Universität Vechta in Cloppenburg statt. Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch Vizepräsident Prof. Dr. Michael Ewig hatten Karin Bokop und Dr. Daniel Ludwig von der Universität Vechta sowie Michaela Shields vom Wissenschaftsladen Bonn e.V. die Gelegenheit, den Science-Shop und dessen Mitarbeit in europäischen Netzwerken und Projekten, das europäische Konzept einer „Verantwortungsvollen Forschung und Innovation“ (Responsilble Research and Innovation - RRI) und das EU-Projekt „EnRRICH - Enhancing Responsible Research and Innovation through Curricula in Higher Education“ vorzustellen. Im EnRRICH-Projekt des Science-Shop Vechta/Cloppenburg, das an der Universität Vechta von Prof. Dr. Marco Rieckmann geleitet wird, geht es vor allem darum, Prinzipien und Elemente des RRI-Konzeptes auch in der Lehre verschiedener europäischer Hochschuleinrichtungen umzusetzen. Für Andreas Hebbelmann von der TU Brauschweig, den Sprecher des Arbeitskreises der niedersächsischen EU-Büros, sind die Aktivitäten des Science-Shop und das EnRRICH-Projekt anschauliche Beispiele dafür, wie auch kleinere Hochschulen durch ihre spezifischen Kompetenzen an EU-weiten Netzwerken und Projekten mitwirken können.

Auf der Konferenz wurden außerdem aktuelle Entwicklungen in den EU-Förderprogrammen sowie in der Finanzabwicklung und -prüfung von EU-Projekten diskutiert. Andreas Hebbelmann stellte neue Workshop-Konzepte und deren Einsatzmöglichkeiten in der Beratung Forschender vor. Jörg Jerusel vom EU-Hochschulbüro Hannover/Hildesheim präsentierte in umfangreichen Statistiken die Entwicklung der Beteiligung niedersächsischer Partnereinrichtungen an europäischen Forschungsprojekten.

 

links: Prof. Dr. Michael Ewig begrüßt die Gäste im Science Shop Vechta Cloppenburg | rechts: Plenum
(Bildnachweis R. Eiteneier/Uni Vechta)

An der Veranstaltung nahmen über 20 EU-Expert*innen teil, alle niedersächsischen Hochschulen waren damit vertreten.

An der Universität Vechta berät seit 2012 Dr. Daniel Ludwig vom Referat Forschungsentwicklung und Wissenstransfer Wissenschaftler*innen zu Fragen der internationalen Forschungsförderung (Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , Tel.: 04441-15642).


Studieren an der Universität Vechta!?

Zentrale Studienberatung lädt zur Informationsveranstaltung in den Cloppenburger Science Shop ein

Poster StudieninfoDie Zentrale Studienberatung der Universität Vechta informiert Schülerinnen und Schüler, angehende Abiturientinnen und Abiturienten, deren Eltern sowie generell Studieninteressierte am Dienstag, 23. Mai 2017 um 18:00 Uhr im Science Shop Vechta/Cloppenburg rund um das Thema Studium.

Die Wahl eines Studiengangs muss gut überlegt sei, denn durch diese Entscheidung wird der spätere berufliche Weg maßgeblich bestimmt. Daher sollte sich jede Schülerin und jeder Schüler rechtzeitig mit Überlegungen zum späteren Berufs- bzw. Studienwunsch befassen. Angesichts einer wachsenden Auswahl an Studienmöglichkeiten sowie der sehr unterschiedlichen Zulassungsverfahren der Hochschulen bedarf es gezielter Information und Unterstützung für die künftigen Studienanfängerinnen und -anfänger.

  • Wie ist ein Studium generell aufgebaut?
  • Was kann ich in Vechta studieren?
  • Ist ein Auslandssemester ratsam?

Auf diese und andere Fragen gibt Imke Kimpel, Leitung der Zentralen Studienberatung der Universität Vechta, Antwort und Orientierung. Die Veranstaltung stellt das Studienangebot der Universität Vechta und Studienmöglichkeiten an anderen deutschen Hochschulen vor, informiert über studienrelevante Themen und berät individuell bei der Entscheidung für Studiengänge.

Es ist keine Anmeldung erforderlich. Parkmöglichkeiten gibt es am benachbarten Clemens-August-Gymnasium. Interessierte sind herzlich willkommen.

Wann: 23. Mai 2017, um 18:00 Uhr

Wo: 1. OG, Raum D 301, Bahnhofstraße 57/Cloppenburg (Altes Finanzamt)

Weitere Informationen: Dr. Daniel Ludwig, Universität Vechta, Science Shop Vechta/Cloppenburg, 04441/15642, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Hochschuldidaktischer Workshop zu Forschendem Lernen an der Universität Vechta

Am 3. Mai fand ein hochschuldidaktischer Workshop zum Thema „Forschendes Lernen mit Praxispartnern“ für Lehrende der Universität Vechta statt. Der Workshop begann mit einer Einführung zur Verknüpfung von Verantwortung mit Forschung und Lehre. Als Experte stellte Prof. Dr. Harald Mieg (FH Potsdam) das Konzept Forschendes Lernen vor und gab Beispiele für die Implementierung forschungsorientierter Lehre. Die unterschiedlichen Möglichkeiten reichen dabei von der Einbindung von Studierenden in bestehende Forschungs-Projekte der Lehrenden über Forschungsprojekte von Studierenden im Rahmen von Veranstaltungen bis hin zu veranstaltungsunabhängigen Forschungsprojekten. Auch auf unterschiedliche Forschungsformen und ihre Eignung für eine Umsetzung von Forschendem Lernen wurde eingegangen. Forschendes Lernen, also Forschung direkt durch Studierende, stellt die Lehrenden vor besondere Herausforderungen. Statt bloßer Wissensvermittlung bedarf es eines Coachings durch die Lehrenden, dem dabei im Idealfall ein Verständnis für die individuellen Lernprozesse der jeweiligen Studierenden sowie für die unterschiedlichen fachspezifischen Forschungskulturen zugrunde liegen sollte.
 

Eindrücke vom Workshop (Bildnachweis: K. Bokop)

Die Einführung von Prof. Dr. Mieg wurde durch Beispiele aus der Universität Vechta ergänzt. Prof. Dr. Marco Rieckmann berichtete über das Seminar „Über den Tellerrand“, in dem Studierende Fragestellungen aus der Region Oldenburger Münsterland untersuchen. Seminar und Workshop sind Teil des EU-Projekts EnRRICH (Enhancing Responsible Research and Innovation through Curricula in Higher Education), welches zum Ziel hat verantwortungsvolle Forschung und Innovation beispielsweise durch Wissenschaftsläden und den Einbezug von Gesellschaft im Sinne einer Third Mission in der Hochschullehre zu verankern. Ein weiterer Workshop zum Thema Responsible Research and Innovation (RRI) in der Hochschulbildung ist für die International Week der Universität Vechta (12. – 16. Juni 2017) geplant.

Weitere Informationen zum EnRRICH-Projekt gibt es hier.

Semesterbeginn: "Über den Tellerrand - Partizipative Forschung mit Menschen aus der Region" geht in die zweite Runde

Mit dem Start des Sommersemesters am 03. April 2017 ist auch das vom Science Shop Vechta/Cloppenburg organisierte Seminar "Über den Tellerrand - Partizipative Forschung mit Menschen aus der Region" wieder im Profilierungsbereich der Universität Vechta angelaufen. Studierende setzten sich auch dieses Jahr mit neuen interressanten Fragestellungen aus der Gesellschaft, für die Gesellschaft auseinander.
Studierende untersuchen dabei Themen aus der Region Oldenburger Münsterland, die durch den Science Shop an die Universität herangetragen wurden. Dabei können nicht nur die Studierenden profitieren. Nicht nur Sie sammeln dabei praktische Forschungserfahrung und können ihr erlerntes Wissen anwenden, gleichzeitig wird auch den Praxispartner*innen geholfen, die später mit den Ergebnissen der studentischen Forschung weiterarbeiten wollen.


EnRRICH-Projekttreffen in Barcelona

Im Rahmen des Horizon 2020 geförderten Projekts EnRRICH (Enhancing Responsible Research and Innovation through Curricula in Higher Education) war der Science Shop Vechta/Cloppenburg zusammen mit anderen europäischen Science Shops und wissenschaftsvermittelnden Einrichtungen zu Gast in Barcelona. Im Rahmen des vom Projektpartner Irsi Caixa sowie der Projektleitung aus Brüssel organisierten Treffens gab es einen regen Austausch über die unterschiedlichen Herangehensweisen der Projektpartner. Zudem wurde das weitere Vorgehen im Projekt besprochen und über weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit - auch nach Projektende - diskutiert.

Alles in allem hatten wir eine tolle Woche und haben zahlreiche neue Ideen und auch Lösungen für aktuelle Probleme mit nach Hause genommen.

    

(Bildnachweis: K. Bokop)

Weitere Informationen zum EnRRICH-Projekt gibt es hier.


"Meer davon" - was wollt ihr wissen?

Der Science Shop Vechta/Cloppenburg hat ein neues Projekt zum Wissenschaftsjahr der Meere und Ozeane gestartet. Mit unserem Thema „Meer davon - Berlin liegt an der Nordsee“ wollen wir in Veranstaltungen gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern die Frage beantworten, wie wir mit unserem eigenen Handeln – auch im Binnenland – die Ökosysteme im Meer schädigen aber auch wie wir sie schützen können.

Mit Hilfe einer Umfrage möchten wir daher zunächst die Interessen der Bevölkerung ermitteln, um dementsprechende Veranstaltungen planen und umsetzen zu können. Die Umfrage dauert circa 5-10 Minuten.

Zur Umfrage geht es hier: https://www.umfrageonline.com/s/e7373de


Science Shop-Kollegin aus Brüssel im Rahmen eines Mentoring-Visits zu Gast im Science Shop Vechta/Cloppenburg

Im Rahmen des EU-geförderten Projekts EnRRICH besuchte Jozefien de Marrée, die Projektleitung von der Freien Universität Brüssel (Frije Universiteit Brussel), vom 13.-15. Dezember 2016 die Universität Vechta sowie den Science Shop Vechta/Cloppenburg. Während des Besuchs wurden im Rahmen des Projekt-internen Mentorings Chancen, aber auch Schwierigkeiten des Vechtaer „Wissenschaftsladens“ besprochen sowie Methoden der Vernetzung von Wissenschaft und Gesellschaft beider Partner ausgetauscht. 

Zudem gab Frau de Marrée einen Workshop zum Thema „Responsible Research and Innovation in Higher Education“ für Lehrende der Universität Vechta sowie andere Interessierte, um die Integration des RRI-Konzepts in die Curricula der Universität zu stärken. Dabei wurde sowohl auf Beispiele aus Brüssel, als auch auf das im Rahmen des EnRRICH-Projekts durch den Science Shop veranstaltete Seminar „Über den Tellerrand – Partizipative Forschung mit Menschen aus der Region“ verwiesen, das im Sommersemester 2016 durch Prof. Dr. Marco Rieckmann und Christine Gröneweg organisiert und durchgeführt wurde.

Während des Austausches gab es zudem Gespräche mit Prof. Dr. Michael Ewig, Vizepräsident für Forschung und Nachwuchsförderung, einen Austausch mit den Abteilungen Forschungsmanagement, EU-Büro und Transfer sowie eine Diskussionsrunde im Science Shop in Cloppenburg.

(Karin Bokop, Jozefien de Marrée, Prof. Dr. Marco Rieckmann; Bildnachweis: D. Ludwig)


Auftakttreffen: Meer davon - Berlin liegt an der Nordsee

Vom 2.-3. Dezember trafen sich die am Projekt zum Wissenschaftsjahr der Meere und Ozeane beteiligten Wissnet-Mitglieder im Science Shop in Cloppenburg zum Auftakt des Projekts.

von links nach rechts: Björn Huwe (Wila Potsdam), Karin Bokop (Science Shop Vechta/Cloppenburg), Arvid Müller (WTT e.V. Sachsen), Gisela Prystav (kubus Berlin), Katrin Schwahlen (basis.wissen.schafft e.V.), Dany Krohne (basis.wissen.schafft e.V.), Michaela Shields (Wila Bonn), Uli Hirschmüller (Foodcube Nürnberg), Dr. Daniel Ludwig (Universität Vechta), Kirsten von der Heiden (WTT e.V. Sachsen)
Bildnachweis: F. Kostrzewa/K. Schwahlen

Innerhalb der 2 Tage wurden die Teilprojekte der einzelnen Wissenschaftsläden vorgestellt und administrative Fragen zum Projekt geklärt. Zahlreiche tolle Ideen zur Projektumsetzung sind ebenso besprochen worden wie das gemeinsame Kommunikationskonzept und Informations- und Kommunikationstechnologische Möglichkeiten. Außerdem gab apl. Prof. Dr. Böggemann (Universität Vechta) einen Einblick in die wissenschaftliche Seite des Projekts. Nach der gemeinsamen Erstellung eines Arbeitsplans endete der erste der beiden Tage. 

 

Samstags ging es dann um die Möglichkeiten gemeinsam Veranstaltungen im Rahmen des Verbundprojektes umzusetzen. Außerdem erfolgte ein Austausch über weitere mögliche Aktivitäten im Bezug zu Meeren und Ozeanen, aber auch zum Wissnet allgemein.


Projektstart: Meer davon - Berlin liegt an der Nordsee

Science Shop Vechta/Cloppenburg und andere Wissenschaftsläden bringen die Meere und Ozeane im Wissenschaftsjahr 2016*17 ins Binnenland

Der Science Shop Vechta/Cloppenburg und weitere Wissenschaftsläden im ganzen Bundesgebiet haben es sich im Wissenschaftsjahr 2016*17 zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern die Relevanz der Meeres- und Ozeanforschung für das eigene Handeln zu entdecken. Am 1. November 2016 ist das wissnet-Verbundprojekt "Meer davon - Berlin liegt an der Nordsee" gestartet. 

Bis September 2017 werden Bürgerinnen und Bürger in zahlreichen Veranstaltungen hier in der Region und im gesamten Bundesgebiet aktiv mitmachen können: In Workshops, Science Cafés, bei Planspielen, in Werkstätten und Do-It-Yourself-Treffen (DiY)werden aktuelle Themen der Meeres- und Ozeanforschung behandelt. Einige Veranstaltungen werden auch online stattfinden.

Die genauen Themen werden mit den Bürgerinnen und Bürgern in den Wissenschaftsläden gemeinsam entwickelt. So können beispielsweise maritime Kleinstlebewesen unter die Lupe genommen werden und mit Bürgerinnen und Bürgern erörtert werden wie nachhaltiger Fischfang auch zuhause auf dem Teller landen kann. Auch die Verschmutzung der Meere soll im Fokus stehen und gemeinsam mit Forscherinnen und Forschern, Kommunen und der Bevölkerung erarbeitet werden, wie aktiver Meeresschutz bereits im Binnenland beginnen kann. Beispiele wie gebäudeintegrierte Farmwirtschaft oder neuartige Methoden der Abwasserbehandlung zeigen innovative und kreative Möglichkeiten an Land zu handeln und letztlich im Meer zu wirken.

Im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane laden die Wissenschaftsläden aus Berlin, Bonn, Dresden, Zittau, Potsdam und Vechta/Cloppenburg die interessierte Öffentlichkeit zu einem Dialog ein. Der Verbund wissnet wurde 2013 als Verbund deutschsprachiger Wissenschaftsläden gegründet. Mit dem Projekt "Meer davon - Berlin liegt an der Nordsee" will wissnet vor Ort, lokal und regional, Wissen vermitteln, die Diskussionen zwischen Gleichgesinnten und Andersdenkenden entfachen und die Verbindung zwischen Zivilgesellschaft und Wissenschaftseinrichtungen vertiefen. Denn nur wenn Bürgerinnen und Bürger gleichberechtigt mitreden und mitmachen können, sind sie bereit, sich in die Wissenschaftsdebatte einzumischen und Partizipation zu leben - eine Voraussetzung für mündige Wissenschaftskommunikation und Austausch in beide Richtungen..

Das Wissenschaftsjahr 2016*17 Meere und Ozeane

Die Meeresforschung ist Thema des Wissenschaftsjahres 2016*17. Meere und Ozeane bedecken zu rund 70 Prozent unseren Planeten. Sie sind Klimamaschine, Nahrungsquelle, Wirtschaftsraum – und sie bieten für viele Pflanzen und Tiere Platz zum Leben. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen die Ozeane seit langem; und doch sind sie noch immer geheimnisvoll und in weiten Teilen unerforscht. Im Wissenschaftsjahr 2016*17 geht es um die Entdeckung der Meere und Ozeane, ihren Schutz und eine nachhaltige Nutzung. Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Sie tragen als zentrales Instrument der Wissenschaftskommunikation Forschung in die Öffentlichkeit und unterstützen den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft. Das Verbundprojekt Meer davon - Berlin liegt an der Nordsee wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

                                                    

 


Bericht über ein Seminar des Science Shops im Newsletter der Universität Vechta

Der Newsletter der Universität berichtet über ein Seminar welches im Rahmen des EnRRICH-Projekts Fragestellungen aus der Region, die über den Science Shop gesammelt wurden, beantwortet hat. 

Den Newsletter finden Sie hier zum Download.


Informationsmaterial:

Der Science Shop Vechta/Cloppenburg im aktuellen Forschungsmagazin "Vector" der Universität Vechta auf S. 28/29 und 48/49 sowie im Vector 2015 auf S. 34/35 und dem Vector 2014 auf S. 30-32.

2016         2015        2014

 

Flyer: Science Shop Vechta/Cloppenburg


 

Die Räumlichkeiten des Science Shop Vechta/Cloppenburg werden durch den Landkreis Cloppenburg gestellt.